Ein Polstebett reinigen

Nicht immer müssen in den Schlafzimmern der Menschen Betten aus Holz oder Holzoptik stehen; oftmals entscheiden sie sich auch für ein Polstebett, weil es einfach gemütlicher aussieht. Viele Modelle der Polsterbetten weisen ein besonderes Kopfteil auf, welches besonders dazu geeignet ist, im Bett zu sitzen. Das Frühstück im Bett, oder auch ein abendliches Fernsehvergnügen wird sogleich zum doppelten Spaß, da man nicht erst lange die Kissen passend aufstapeln muss, sondern sich nur hinsetzen muss. Ein kleiner Nachteil, den Polsterbetten gegenüber ihren Artgenossen aus Holz haben, liegt in der Reinigung. Gerade, wenn man vielleicht beim Film am Abend etwas trinkt, einige Knabbereien genießt, oder beim Frühstücken Lebensmittel im Bett hat, können schnell Flecken entstehen.

Landet Marmelade auf der Umrandung vom Polstebett, kann man nicht, wie bei einem Holzbett, einfach mit einem feuchten Lappen dass Malheur beseitigen. Sicher wird man auch hier die ersten Flecken möglichst schnell wegwischen; dennoch bleiben hässliche Ränder. Auch wenn Getränke im Polster landen, wird man dies noch lange sehen können, vor allem wenn beispielsweise Rotwein auf einem sehr hellen Polster gelandet ist. Ähnlich verhält es sich mit Flecken von Schokolade, Honig, Kaffee und anderen Leckereien, die man beim Frühstücken oder während eines gemütlichen Fernsehabends verspeist.

Eine Frau, die sich beim Friseur die Haare färben hat lassen, riskiert, dass sich Rückstände der Haarfarbe im Polstebett einfressen, wenn sie sehr schwitzt. Aber natürlich wird man über die Jahre auch deutlich sehen können, wo sich in der Nacht der Kopf befindet, oder wo man sich aufstützt, während man fernsieht. Hautfette, aber auch die Spuren fettiger Haare oder verschwitzter Nächte werden sich nach einigen Jahren deutlich sichtbar im Polster bemerkbar machen. Gegen all diese Probleme ist man jedoch nicht machtlos. Natürlich muss man bei der Reinigung von einem Polstebett einiges beachten. Nicht jedes Reinigungs- oder Waschmittel ist geeignet, um gefärbte Stoffe damit säubern zu können. Hier empfiehlt es sich, auf einer kleinen, unsichtbaren Stelle einen ersten Versuch zu wagen, bei dem sich herausstellt, ob die Farbe des Polsters ausbleicht, oder ob das Mittel geeignet ist.

Bei größeren Verschmutzungen vom Polstebett kann man sich überlegen, ob man nicht einen Dampfreiniger oder gar einen Nasssauger verwenden möchte. Beide Geräte kann man zum Beispiel bei einem Teppichhandel ausleihen. Lässt man sich beraten, wird man auch das geeignete Reinigungsmittel dazu empfohlen bekommen. Dazu muss man natürlich angeben, um welche Flecken es sich handelt. Im Zweifelsfall kann jedoch, vor allem bei der Verwendung eines Dampfreinigers, auf Seifen oder Laufen verzichtet werden, beziehungsweise ein flüssiges Waschmittel, welches ausdrücklich für Buntwäsche geeignet ist, genutzt werden. Von Bleichmitteln oder scharfen chemischen Fleckenentfernern sollte man zunächst die Finger lassen.

Befinden sich im Polstebett sehr unansehnliche Flecken, die man trotz intensiver Bemühungen nicht mehr herausbekommt, kann man sich mit einem Schneider oder einer Innenausstatterin in Verbindung setzen, ob nicht die Möglichkeit bestünde, das Bett komplett neu über ziehen zu lassen. Dies lohnt sich natürlich nur, wenn das Bett noch in einem einwandfreien Zustand ist. Wackelt das Polstebett schon, wenn man sich nur darauf setzt, lohnt sich ein neuer Überzug, bei dem man nicht nur den Stoff, sondern auch einige Arbeitsstunden bezahlen muss, definitiv nicht mehr. Dann ist es besser, gleich ein neues Bett zu bestellen. In vielen Online Shops hat man mittlerweile die Möglichkeit, nach erfolgreich durchgeführter Bonitätsprüfung, ein Bett in Raten bezahlen zu können. So ist es leichter, an ein neues Bett zu kommen, da die Haushaltskasse nicht mit einem größeren Betrag belastet wird.