In der Autoindustrie verwendet man immer häufiger Acrylglas
Autoindustrie bedeutet, immer auf der Suche nach den neuesten technischen Erfindungen zu sein, immer das Bestehende in Frage zu stellen, aber immer auch Gutes zu bewahren. So wurde eigentlich alles, was einst zur Erfindung des Autos gehörte, mittlerweile mannigfach verändert und weiter entwickelt. Wo früher normales Mineralglas verbaut wurde, kommt zum Beispiel heute Acrylglas zum Einsatz. Dieses Material ist nicht nur bedeutend leichter, sondern kann auch andere Eigenschaften aufweisen, die sehr von Vorteil sind. Wer sich ein Auto von www.autos-gebrauchtwagen.com aussucht, kann schon von einer Modellreihe zur nächsten oft Änderungen feststellen. Ob davon nun Bauteile aus Plexiglas, wie Acrylglas noch genannt wird, betroffen sind, ist nicht immer gesagt. Eine Tatsache ist aber, dass wesentliche Bestandteile des Fahrzeuges aus diesem Material gefertigt sind.
Das, worauf es beim Verglasen eines Fahrzeugs im Innenraum ankommt, ist klare Sicht, Materialbeständigkeit und leichte Reinigung. Natürlich spielt auch die Unfallverhütung eine Rolle. Schon am Armaturenbrett ist das Material im Einsatz: Egal, ob Tacho, Drehzahlmesser und Tankuhr beziehungsweise Kühleranzeige einzelne Elemente sind, oder sich alle hinter einem einzigen Stück Plexiglas verstecken: Der Fahrer muss jederzeit gut erkennen können, welche Werte die einzelnen Anzeigen gerade aufweisen. Lichtreflexe, die sich spiegeln, kann man hier nicht gebrauchen. Beim Autoputzen muss die Verkleidung der Anzeigen leicht zu reinigen sein. Acrylglas ist hier wunderbar mit einem feuchten Tuch sauber zu bekommen. Ein leichtes Nachwischen mit einem flusenfreien Lappen schafft streifenfreie Sauberkeit. Die Autos, die man auf www.carstart.de kauft, sind meistens auf Hochglanz poliert, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Man darf sich von offensichtlicher Gepflegtheit nicht ins Bockshorn jagen lassen: Genaues Hinsehen schadet nicht.
Acrylglas, zum Beispiel aus den Produktionshallen von plexiglas-hecker.de ist auch die Grundlage für die Abdeckungen aller Innenleuchten. Auch diese müssen leicht zu reinigen sein und sollten nach Möglichkeit auch das Licht durchlassen, ohne Blendeffekte auszulösen. Die wichtigere Eigenschaft ist aber folgende: Wäre hier Mineralglas verarbeitet, wäre bei einem Unfall eine sehr hohe Gefahr gegeben. Schnell ist man mit dem Kopf irgendwo angeschlagen. Wäre nun echtes Glas verbaut, könnten die Scherben, die bei einem Aufprall zwangsläufig entstehen, eine im schlimmsten Fall sogar tödliche Gefahr werden. Schnittverletzungen können sehr schlimme Ausmaße annehmen. Um die Risiken einzudämmen, wird hier Acrylglas verwendet, welches zwar springt, aber nicht solche Katastrophen herauf beschwört, wie Mineralglas. Acrylglas ist übrigens die saloppe Bezeichnung für Plexiglas und hat im engeren Sinne mit Acryl wenig zu tun, wie man auf de.wikipedia.org/wiki/Acryl erfährt.
Auch außen am Fahrzeug ist Plexiglas ein optimales Material. Glasscherben bedeuten auch bei einem Auffahrunfall oder gar einer Kollision mit Fußgängern oder Radfahrern eine schlimme Gefahr. Deshalb sind die Abdeckungen vieler Lichter, zum Beispiel auch der Rückfahrscheinwerfer aus Acrylglas hergestellt. Das Material zerspringt zwar, wenn man anfährt, die Teile an sich fallen aber nicht auseinander. Manche Fahrzeuge haben sogar über die ganze Rückseite einen Plexiglaseinsatz, in den mehrere Strahler eingebaut sind. Diese Blende hat optische Vorteile, aber auch sicherheitstechnische Vorteile.
Acrylglas ist, wie schon erwähnt, der landläufige Name für Plexiglas. Diesen Werkstoff findet man auch unter der Bezeichnung PMMA. Tippt man bei Wikipedia in das Suchfenster Plexiglas ein, um nähere Informationen zu bekommen, wird man zum Artikel über Polymethylmethacrylat, de.wikipedia.org/wiki/Polymethylmethacrylat, umgeleitet. Hier ist auch beschrieben, dass die Anfänge des Materials bis in das Jahr 1928 zurückreichen. Im Jahr 1933 ließ sich Otto Röhm den Handelsnamen Plexiglas für PMMA geben. Heute ist die Röhm GmbH, Teil der Degussa Gruppe, einer der wichtigsten Vertreter auf dem europäischen Markt. Große Konstruktionen aus Plexiglas werden zum Beispiel in Firmen aufgestellt, in denen Maschinen abgesichert werden, damit der Arbeitsschutz eingehalten werden kann. Polymethylmethacrylat in allen möglichen Verarbeitungsformen findet man als Rohre, als Scheiben und auch in bestimmten Gussformen.
